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Die letzte Aktualisierung:

17.05..2012

Im Neuen Zuhause

Bonny fühlt sich hundewohl

Hallo, ich bin Bonny und habe bis Anfang August diesen Jahres auf La Palma gelebt. Dann kam ich mit dem Flugzeug nach Deutschland. In Düsseldorf wurde ich von meinem neuen Herrchen abgeholt und nach gut zwei Stunden Autofahrt kamen wir mitten in der Nacht in Völzberg, einem kleinen Ort im Vogelsberg, an. Dort warteten mein neues Frauchen und Berni, ein 6-jähriger Bernhardiner-Rüde. Der fand meine Ankunft erst mal nicht so toll und am ersten Tag war er überhaupt nicht nett zu mir. Er wollte mir wohl zeigen, wer der Herr im Hause ist. Ständig hat er mich angeknurrt, mich von seinen Lieblingsplätzen vertrieben und sogar nach mir geschnappt. Herrchen war aber zu Hause und hat auf mich aufgepasst und oft mit Berni geschimpft. Am zweiten Tag lief es schon besser und inzwischen sind wir richtig dicke Freunde geworden. Im Urlaub waren wir auch schon zusammen, 3 Wochen in den Bergen in Österreich, das war super und seit dem gehöre ich richtig dazu. Oft spielen Berni und ich jetzt Tauziehen, mit Stöckchen, alten Handtüchern oder unseren Kuscheldecken, die inzwischen schon viele Löcher haben. Oder wir machen den großen Garten unsicher, in dem man super toben und Passanten anbellen kann. Wenn Herrchen und Frauchen arbeiten gehen, ist es unsere Aufgabe, auf das Haus aufzupassen. Das sehen wir aber ganz entspannt, meistens liegen wir faul in unseren Bettchen. Wenn zwischendurch die Nachbarin kommt um mit uns in den Garten zu gehen, räkeln wir uns erst mal genüsslich und sie muss sich ganz schön anstrengen um uns zu motivieren mit raus zu kommen. Nach einer Tobeeinheit und wenn die kleinen und großen Geschäfte erledigt sind, geht es schnell wieder ins Haus. Wenn dann Frauchen oder Herrchen von der Arbeit kommen, freuen wir uns riesig, denn jetzt sind wir wieder alle zusammen und es geht bald Gassi. Inzwischen darf ich auch außerhalb des Ortes schon ohne Leine laufen. Das mussten wir erst üben, denn am Anfang habe ich gar nicht gut auf die Kommandos gehört, einmal bin ich auch weggelaufen. Als ich dann merkte, dass ich alleine bin habe ich einen ganz schönen Schrecken bekommen und mein Frauchen und Berni gesucht. Die haben mich gesucht und als wir uns wieder fanden war die Freude auf beiden Seiten groß. Wenn ich eine Katze sehe, bin ich kaum noch zu halten, weil ich denen so gerne hinter her jage. Da Herrchen und Frauchen aber noch nicht wissen, ob ich sie zum Fressen gern habe oder nur spielen möchte, hindern sie mich leider daran oder schimpfen mit mir, wenn ich es doch tue. Aber insgesamt klappt es schon ganz gut mit uns und ich muss sagen, dass ich es wirklich gut getroffen habe. Herrchen und Frauchen haben uns richtig gerne, schmusen oft mit uns, es gibt gutes und reichlich Fresschen, bei der Tierärztin waren wir auch schon, die ist sehr nett und versucht gerade herauszufinden, warum ich noch kein Gramm zugenommen habe. Kurz gesagt, ich fühle mich hundewohl hier und habe beschlossen zu bleiben. Herrchen, Frauchen und Berni sind damit einverstanden, sie sagen immer, dass sie mich auch nicht mehr hergeben, weil ich so ein Schätzchen bin (auch wenn ich am Anfang oft ins Haus gepinkelt habe, das habe ich aber jetzt im Griff).

Vielen Dank an alle, die mir in meinem bisherigen Leben, das nicht immer so angenehm war, geholfen haben und dafür gesorgt haben, so eine tolle Familie zu finden bei der ich bleiben kann.

Bonny

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