| 08.07.2010 | Zwischenbericht: | |
Dank vieler uneigennütziger Helfer, die spontan aktiv geworden sind, konnten circa 50 Hunde in privaten Pflegestellen auf La Palma untergebracht werden. 20 Hunde sind zur Zeit wieder in einem Gehege auf La Esperanza und werden dort von Adi und den Tierfreunden La Palma betreut. 22 Hunde kamen nach Deutschland in ihr neues Zuhause oder wurden hier liebevoll in Pflegestellen aufgenommen. Ca. 30 Hunde befinden sich noch auf dem Gelände am Haus von Sigi und hoffen dringend auf eine Pflegestelle. Unser Dank gilt allen, die uns in den zurückliegenden vier Wochen mit tatkräftiger Hilfe, aber auch mit Zuspruch, Verständnis und Geduld unterstützt haben. Spendengelder und Schutzgebühren wurden von Mai 2009 bis Mai 2010 eingesetzt, um die Hunde zu ernähren, sie medizinisch zu versorgen und ihnen das Leben durch gezielte Baumaßnahmen so angenehm wie möglich zu machen. |
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| 07.03.2009 | Neuer Vorstand | |
Auf der heutigen Vereinsversammlung des Tierschutz La Palma e.V. standen Vorstandswahlen an. Es wurden in den Vorstand gewählt:
Der alte Vorstand freut sich, kompetente Nachfolger gefunden zu haben und wünscht dem neuen Team viel Erfolg bei der zukünftigen Tierschutzarbeit. Für Diejenigen, die nicht an der Sitzung teilnehmen konnten, hier ein Überblick über einige Aktivitäten des Tierschutz La Palma e.V. im letzten Jahr:
Um auch weiterhin viel bewegen zu können, brauchen wir sowohl auf La Palma als auch in Deutschland tierliebe Menschen, die bereit sind, unsere Arbeit zu unterstützen. |
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| 01.08.2008 | Retter für La Palmas Hunde | |
Artikel in der Westdeutschen Zeitung Teil Hilden / Monheim / Langenfeld Ein Urlaub auf La Palma hat Petra Rosenbergs Leben radikal verändert. „Da waren überall Hunde, die bis auf die Knochen abgemagert waren, die abends nach Essbarem in den Müllsäcken gestöbert haben“, erinnert sie sich. Als dann auch noch ein Grüppchen einheimischer Tierschützer in einer Lokalzeitung schrieb, das ihnen das Geld ausginge, um weiterhin einen der geschundenen Hunde zu beherbergen, griff sie zum Hörer. „Lassen Sie ihn nicht einschläfern!“, war alles, was sie wollte. Am Ende kehrte sie aus dem Urlaub mit Lobo, einem fuchsroten Garafiano-Rüden zurück. --> Weiterlesen auf WZ Newsline |
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| 24.04.2008 | Tierquälerei auf La Palma! | |
Übersetzung :Auf unserer Insel La Palma gibt es immer noch Personen (um sie irgendeiner Form zu bezeichnen) die denken, dass Tiere Objekte sind, die weder Gefühle haben noch leiden können. Als Beispiel dessen, was ich erzähle, das Foto dieses armen Hündchens, dass das Pech hatte, in einem Haus geboren zu werden, wo Menschen ohne Skrupel leben; Personen, denen es nichts ausmacht, das ihre Tiere verhungern oder an Ketten kürzer als einen Meter - angeleint sind und als einzigen Unterschlupf eine Tonne voller Löcher besitzen. So geschehen der Fall in der palmerischen Gemeinde von El Paso, wo, an einer recht bekannten Stelle, noch weitere drei Hunde - abgesehen von dem auf dem Foto - sind, alle zusammen gut festgebunden mit kurzen Ketten, völlig verhungert und durstig, der Sonne und Kälte ausgesetzt. Einer von ihnen ist die Mutter und die anderen zwei sind Geschwister aus verschiedenen Würfen. Vor etwa drei Jahren wollte eine Tierschützerin ihnen helfen, in dem sie einen Wurf aufnimmt und ihnen ein neues Zuhause sucht und bot auch an, dass die Möglichkeit bestände, die Mutter sterilisieren zu lassen, damit diese nicht weiterhin wirft. Aber all dies war nicht möglich, weil die Besitzer Widerstand leisteten. Wir begreifen nicht, warum es ethisch vertretbarer sein soll, sie in dieser Form zu halten als ihnen neue, verantwortungsbewusste Besitzer zu suchen und die Hündin sterilisieren zu lassen, damit keine neuen Würfe entstehen. Wir rufen die lokale Polizei von El Paso und den palmerischen SEPRONA dazu auf, damit sie gemäß des kanarischen Gesetzes zum Schutz von Tieren vom Mai 1991 verhindern, dass man weiterhin solche armen Tiere quält, deren einzige Sünde es ist, bei diesen Besitzern geboren worden zu sein, deren Ignoranz sie glauben lässt, dass Tiere Dinge sind, die unfähig sind, zu leiden. Wir erwarten, dass der palmerische Verein zum Schutz von Tieren (ANDA CANARIAS) auch tut, was in seiner Macht steht, damit diese und andere Tiere, die sich in der gleichen Situation befinden, auf eine Art leben können, die ihrer Natur gerecht wird. |
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| 14.04.2008 | Grausamer Fund | |
Übersetzung :Touristen, die zweimal im Jahr nach La Palma kommen, machten vor einigen Tagen einen grausamen Fund, als sie in der Gegend von La Punta, im nördlichen Teil der Gemeinde von Tijarafe, wandern gingen. Am Rande einer Schlucht sahen sie, wie auf der gegenüberliegenden Seite eine Schäferhündin im Abgrund hing, erhängt durch die Kette, an der sie angeleint war. Die Touristen suchten nach einer Möglichkeit, an die Stelle zu kommen. Dort angekommen, stellten sie fest, dass die Hündin schon mehrere Tage tot sein musste, da sie schon ziemlich verwest war. Aber hier endet die Geschichte noch nicht – am gleichen Ort waren drei Welpen, die Jungen der Hündin. Einer war bereits tot (verhungert und verdurstet), ein anderer Welpe lag auf der Seite, auch angekettet, wobei die Kette derart verdreht war, dass sie nur noch an die dreissig Zentimeter mass. Ein weiterer Welpe lief frei herum. Die Welpen waren durch Unterernährung in einem so erbärmlichen Zustand, dass man es kaum ertragen konnte, sie anzusehen; höchstwahrscheinlich haben sie nichts mehr gefressen noch getrunken, seit ihre Mutter sich erhängt hatte. Die Touristen schnitten das Kabel durch, an der die Mutter hing, um zu vermeiden, dass all die Fliegen und der Gestank die Jungen weiter beeinträchtigt, später riefen sie die Mitglieder von ANDA Canarias Grupo La Palma an um zu hören, was man hier machen könnte und entschieden, über diesen Tatbestand die lokalen Polizei in Tijarafe in Kenntnis zu setzen. Diese zögerte nicht eine Minute und ging mit, um die Tiere von diesem Ort zu entfernen. Eigens die lokale Polizei half, die nötigen Fotos zu machen, um die erforderlichen Anzeigen zu erstatten, sobald die Identität des HaltersEigentümers der Hunde bekannt wäre. Es ist eine Schande, dass einige Touristen, die unsere Insel besuchen, solcherlei Sachen zu sehen bekommen und hier wegfahren in dem Glauben, dass alle Inselbewohner Wilde sind wo in Wahrheit - dank sei Gott - es mehr und mehr Personen gibt, die sich um die Tiere kümmern und Brutalitäten wie diese zur Anzeige bringen, damit diejenigen, die diese begehen, dafür zur Rechenschaft gezogen werden können. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Petra und Oliver bedanken, denn so heissen die beiden Touristen, die diesen Fund machten. Wir bedanken uns für alles, was sie unternahmen, denn durch ihre Tatkraft sind zwei Welpen am Leben. Gleichfalls danken wir auch der lokalen Polizei in Tijarafe für ihren sofortigen Eingriff, um uns zu helfen. Sowohl der Bürgermeister, Marcos Lorenzo, als auch alle Einwohner der Gemeinde Tijarafe können stolz auf die Polizeibeamten sein, die sowohl einfühlsam als auch effizient sind. Wir kennen sie bereits gut, denn es ist leider nicht der einzige Fall, in dem sie eingegriffen haben. Deswegen ist es umso wichtiger darauf hinzuweisen, dass sie als grosses Beispiel vorangehen und die unterschiedlichen Polizisten der anderen Gemeinden unserer Insel La Palma diesem guten Beispiel folgen sollten. |
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