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11.03.2008    |   Karton auf der Kühlerhaube
Ausgesetzte Hunde finden die Tierschützer auf La Palma leider immer wieder. Heute stand auf der Kühlerhaube des Autos einer Tierschützerin ein Karton mit einem schwerkranken Welpenmädchen, das noch einen Strick mit einem Karabinerharken um den Hals trug. Sie hängt nun in der Tierarztpraxis am Tropf und wir hoffen, dass sie durchkommt. In dieser Woche hat eine Deutsche in einer Schlucht neben einem toten Hund, der dort im Müllsack lag, eine kleine Hündin gefunden. Dazu muß man wissen, dass es auf La Palma Personen gibt, die Tiere, die sie loswerden wollen, einfach in eine Schlucht werfen. Manche Tiere sind gleich tot, andere überleben den Sturz schwerverletzt und leiden entsetzliche Qualen, bis der Tod sie erläst. Vor einigen Jahren stieg eine Tierschützerin, durch die Schreie eines verletzten Tieres aufmerksam geworden, in eine Schlucht hinunter. Was sie dort fand war entsetzlich. Zahlreiche Tiere, Hunde, Ziegen usw. waren dort hinuntergeworfen worden und hatten einen schrecklichen Tod erlitten. "Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken."

09.03.2008    |   Tierheim auf Lapalma ?!?
Seit Jahren drücken sich die Verantwortlichen auf La Palma davor, ein Tierheim zu bauen. Die Last, Tieren in Not zu helfen, wird auf die wenigen Tierschützer dort abgeladen, die ehrenamtlich und zum Teil völlig am Ende ihrer Kraft versuchen, so viel wie möglich zu helfen. Einzelne Politiker, wie z.B. der Bürgermeister von Tijarafe haben erkannt, dass es so nicht mehr weitergeht und man nicht länger am Tierelend vorbeisehen kann. Unter http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news/mar2008.shtml kann man einen Artikel zum Thema Tierheim ziemlich weit unten finden.

01.01.2008    |   Eine schöne Postkarte aus Deutschland
Zeitung01_01_08
Übersetzung :
Eine schöne Postkarte aus Deutschland

Hallo Anna Maria, wir sind Alfi und Ulfi und möchten Dir aus Deutschland „Danke“ sagen. Wir sind zwei alte Hunde und wurden vor zwei Jahren in Puerto Naos ( La Palma ) ausgesetzt. Danke, dass Du die Tierschützerin aus Tijarafe vom Tierschutz la Palma ev. kontaktiert hast. Wir haben jetzt ein zu Hause in Deutschland und sind sehr glücklich genau wie unsere Besitzer. Wir möchten allen Leuten, die darüber nachdenken, sich einen Welpen anzuschaffen, sagen, dass wir Hunde eine Lebenserwartung von fast 18 Jahren haben und dass wir das Recht haben, unser ganzes Leben lang und nicht nur über Weihnachten geliebt zu werden. Außerden möchten wir daran erinnern, das nicht alle Hunde das Glück haben wie wir ein Zuhause zu finden. Wir wünschen allen Tieren und den Menschen, die die Tiere lieben, frohe Weihnachten. Unser großer Wunsch ist, das es 2008 weniger ausgesetzte Hunde gibt.

31.12.2007    |   Licht und Schatten auf der Insel La Palma
Im Allgemeinen gibt es keine Fürsorge und Aufmerksamkeit gegenüber Tieren und ihren Misshandlungen
Zeitung31_12_07
Übersetzung:
La Palma ist eine Insel mit sympathischen Menschen, aber nicht für die Tiere. Bis heute ist das Einzige, das einige Bürgermeister machen, zum Glück nicht alle, dass sie einen Tierarzt in Santa Cruz bezahlen, damit er jedes ausgesetzte Tier verschwinden lässt. Gebracht werden ihm die Tiere von den, in den jeweiligen Regionen tätigen Polizisten, die dies oft gegen ihren eigenen Willen und entgegen ihrer eigenen Gefühle tun. Wir wissen nicht, ob das Kanarische Gesetz von 1991 erfüllt wird, das im Kapitel 2 , Artikel 9,1 aussagt:
„Die kompetente Verwaltung oder Schutzorganisationen......., die ausgesetzte Tiere einsammeln, müssen diese über einen Zeitraum von 20 Tage behalten, damit ihre Besitzer ermittelt werden können, bevor man entscheidet, ob sie übernommen oder getötet werden.
Das, was wir wissen ist, dass aufgefundene Tiere nicht die kleinste Chance haben, ein neues Zuhause zu finden. Einmal eingesammelt und abgeliefert sind sie zum Tode verurteilt.
Es ist schon traurig, dass man auf unserer geliebten Insel Bonita bezahlt, damit getötet wird und nicht, damit die armen Kreaturen so leben, wie es die Natur vorsieht.
Langsam beginnen die Vereine und Personen zu verschwinden, die sich mit Hingabe der Rettung der Tiere gewidmet haben:
Die Asociacion Palmera APPA Soni Mayer, die eine außergewöhnliche Arbeit zum Wohle der Tiere in El Paso und Los Llanos geleistet hat. Petra- eine außergewöhnliche Frau, die in Tenagua Hunderte von Hunden aufgenommen hat ohne Hilfe, bis sie es nicht mehr leisten konnte und die Insel verlassen hat. Und viele andere Personen, unter ihnen viele Ausländer, die ihre Illusionen verlieren, weil sie sehen,wie die Zeit vergeht, ohne dass die Verantwortlichen das Gesetz erfüllen oder dahingehend Anstalten unternehmen. Auf der Insel glänzt das Mitgefühl durch Abwesenheit.
Es gibt eine Ausnahme: Die Verwaltung von Tijarafe und zwei Familien.
Eine, arbeitet mit dem deutschen Tierschutzverein Tierschutz La Palma e.V. zusammen und die Vertreter des Tierschutzvereins Andas Canarias sind und so auf ihre Arbeit aufmerksam machen. Hier ein Beispiel für die anfallende Arbeit:
In den letzten drei Wochen betreute die Tierschützerin 30 Hunde und etliche Katzen. In ihrem eigenen Haus und denen von Freunden., unter anderem auch drei Yorkshire. Der Erste wurde ausgesetzt in einem erbärmlichen Zustand gefunden und von dem Tierarzt Jesus aus Brena Alta gerettet. Der Zweite wurde abgegeben, weil seine Besitzerin verstorben war und deren Kinder einschläfern lassen wollten. Dieser lebt zur Zeit in Deutschland und genießt sein Dasein in einer Familie. (Gute Deutsche) Der Dritte hatte einen Stachel in seinem Auge seit mehr als zwei Monaten bis eine Tierschützerin ihn aufnahm und der Tierarzt Jesus das Auge entfernte. Jetzt lebt der Kleine in Tijarafe im Haus der Tierschützerin, die ihn adoptiert hat. Die andere Familie lebt in Garafia. Beiden Familien passiert es oft, dass sie beleidigt werden, wenn sie sagen, dass sie weiteren Tiere mehr aufnehmen können. Dann wird behauptet, dass sie doch die Tierschützer seien und schließlich von der Gemeindeverwaltung dafür bezahlt werden. Beide haben mir versichert, sie keinen Euro für die Aufnahme der Tiere erhalten. Wir haben erfahren, dass die Television Canaria in Garafia filmen möchte, da die Personen, die dort den Tierschutz betreiben der schlechten Behandlung und Beleidigungen müde sind und klarstellen möchten, dass ihr Verein rein privater Natur ist und sie keinerlei Unterstützung von irgendeiner spanischen oder palmerischen Organisation erhalten sondern, dass sie im Gegenteil von verschiedenen Polizeistationen und anderen politischen Organisationen Anrufe erhalten, damit sie Tiere aufnehmen, ohne ihnen die kleinste Hilfe dazu anzubieten. Es gibt unendlich viele unerwünschte Hunde. Ganz schlimm ist die letzte Modeerscheinung auf La Palma, die Welpen auf dem Müll zu entsorgen.
Was ist passiert?
Wer kann noch stolz sein ein Palmero zu sein?
Welcher Tourist wird erneut die Insel besuchen, wenn er bei seinem ersten Besuch schon einen Hunde- oder Katzenwelpen entdeckt? Hat dies mein Freund Antonio Sosa, der sich um den Tourismus auf La Palma kümmert, schon einmal darüber nachgedacht? Ich fände es schön, wenn sich Jose Luis Perestelo, dem mein Freund seit vielen Jahren sehr achtet, an die Worte erinnerte, die er zu mir vor Ende der letzten Legislaturperiode gesagt hat:
Ich möchte ihn in kurzer Form daran erinnern:
La Palma verdient es, dass seine Bewohner alles vorhandene Gute erhalten, damit dieses Gute an alle Schwachen, Alten, Kinder und auch an die Tiere weitergegeben werden kann.

28.11.2007    |   Ãœberraschung am Morgen
Welpen
Eine Tierschützerin auf La Palma fand morgens diese erst 2 Wochen alten Welpen (Paula, Philo, Paco und Pepa) vor ihrer Haustür in einem Karton. Ob derjenige, der sie dort ausgesetzt hat, überlegt hat, wie lebensbedrohlich es für so kleine Welpen ist, von der Mutter getrennt zu werden? Ohne Muttermilch haben die Kleinen kaum Abwehrkräfte und müssen mühsam mit Welpenmilch alle paar Stunden gefüttert werden, ihre kleinen Bäuche müssen massiert werden, damit sie verdauen können (das macht normalerweise die Hundemutter), es muß einfach rund um die Uhr jemand für sie da sein. Diese Kleinen hier hatten das Glück, an einer Stelle zu landen, wo für sie gesorgt wird. Für wie viele andere Welpen bedeutet so eine frühe Trennung von der Mutter den Tod?

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